Bauklötze
Bereits Friedrich Fröbel, der Erfinder des Kindergartens wusste den besonderen Wert von Bauklötzen für die kindliche Motorik zu schätzen. So ist er auch der Erfinder des nach ihm benannten Fröbelkasten, eine Auswahl an verschieden geformten Bauklötzen.
Hierbei zeichnet sich er sich vor allem dadurch aus, dass die befindlichen Bauklötze nur auf eine bestimmte Art und Weise im Kasten untergebracht werden können, damit sich dieser verschließen lässt. So können Kinder auf spielerische Art und Weise lernen mit ihrer Motorik umzugehen und Farben und Formen zu unterscheiden.
Bauklötze und ihre Wirkung auf das Kind
Erst ab dem 5. Lebensjahr nimmt das Spielen mit den Bauklötzen andere Züge auf. Während Kleinkinder mit ihnen vorwiegend hantieren und erste Erfahrungen sammeln, so beginnen die Älteren schon, mit Hilfe der Klötze bestimmte Phantasien zu realisieren. So entstehen aus nur wenigen Einzelteilen und Handgriffe ein ganzer Bauernhof, ein Feuerwehrturm oder ein Zirkus. Diese Bauwerke beleben ältere Kinder nun mit passenden Figuren und Handlungen. Von Vorteil ist hierbei insbesondere die Möglichkeit, dass ein Bauklotz zwar eine vorgefertigte Form aufweist, die Fantasie des Kindes jedoch nicht behindert. Durch die einfache und zugleich besondere Gestaltung des Spielmaterials wird so die Fantasie des Kindes angeregt.
Die Qual der Wahl: Bauklötze
Sowohl auf dem realen Markt als auch im Medium Internet besteht für Eltern die Möglichkeit, die geeigneten Bauklötze zu erwerben. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass die Bauklötze gut verarbeitet sind. Sie sollten insbesondere gut geschliffen und an den Ecken leicht abgerundet sein. Auch sollte beachtet werden, dass die Lackierung und die Farben der Klötze nicht giftig sind.