Lauflerngeräte

Lauflerngeräte? Natürlich laufen lernen ist besser - erstellt: 28.08.2010

Als Lauflerngeräte sind vor allem Babyhopser und Gehfrei bekannt. Der Babyhopser wird am Türrahmen eingehängt. An der Klammer sind 4 oder 5 Federn befestigt, die einen Sitz halten. Das Baby sitzt quasi in dem Sitz und hüpft auf und ab. Oft ziehen die Kinder dabei die Zehen ein oder hüpfen direkt auf den Zehen. Mit Laufen lernen hat das nichts mehr zu tun im Gegenteil, es kann schwere Fehlstellungen verursachen und das Laufen um einiges hinauszögern.

Ein Gehfrei ist eigentlich eine feine Sache, man kann das Baby auch einmal sich alleine überlassen und etwas anderes erledigen nebenher, das schafft natürlich auch etwas Erholung. Das Baby hat mit dem Gehfrei einen großen Radius zum befahren und kommt viel schneller von einem Platz zum nächsten. Das birgt natürlich auch Gefahren in sich. Empfohlen wird der Gehfrei ab 8 Monaten. Aber die meisten Kinderärzte raten davon ab.

Beim Gehen oder Fahren haben die Kinder eine Sitz-/Gehposition, also eine absolut unnatürliche Haltung, die das Gehen lernen nicht fördert sondern eher verhindert oder verzögert. Auch hier laufen die Kinder gerne auf den Zehenspitzen oder stoßen sich ab und ziehen die Füße nach. Mit den Gehfrei passieren aber auch immer wieder schwere Unfälle. Da die Kinder überall hin kommen, können sie auf Tische greifen, Schubladen ausräumen oder sonstiges, was Gefahren bergen kann, am schlimmsten sind aber die Treppenstürze, die mit solchen Gehfrei schon passiert sind.

Ein Bobby-Car ist absolut ungeeignet als Lauflernhilfe. Diese Kunststoffautos werden auch erst für Kinder ab 2 Jahren empfohlen. Sie sind einfach zu groß und die Kleinkinder kommen, sitzen sie erst einmal darauf, selten ohne Sturz herunter.

Besser ist da ein spezielles Spiel- und Lauflerngerät. Dieses besteht aus zwei Holzreifen, einen unten, der 4 eingelassene Rollkugeln hat, die sich selbst bremsen und einen oben, an dem Spielsachen befestigt sind. An einem Ende ist eine Öffnung an der das Kind auch außen um das Lauflerngerät herum gehen kann, in natürlicher Haltung und nach Lust und Laune.

Bobby Car

Für unsere Kleinsten Rennfahrer - erstellt: 26.08.2010

Kinder wollen ihre Welt entdecken. Eltern können helfen, dass sie es spielerisch erlernen. Das richtig ausgewählte Spielzeug ist dabei die größte Unterstützung. Es sollte immer altersgerecht, farbenfroh und Kinder sicher sein. Ein beliebtes Spielzeug, auf das wohl kaum ein Kind verzichten möchte, ist das sicher das Bobby Car.

Im Original ist es ein kleines, rotes Auto, das 40 Zentimeter hoch und etwa 60 Zentimeter lang ist. Es ist komplett aus hochwertigem Plastik gefertigt. Das Bobby Car ist schon für Kleinkinder ab 12 Monaten sehr gut geeignet. Das Auto wurde so entwickelt, dass sich in seiner Mitte der schalen förmige Sitz befindet. Dadurch sitzt das Kind ähnlich wie auf einem Motorrad. Wenn die kleinen Füße des Kindes bis auf den Boden reichen, kann es sich durch deren paddel-artige Bewegungen vorwärts bewegen. Somit hilft das Bobby Car wichtige Bewegungsabläufe für das Laufen lernen spielend zu trainieren. Da der Schwerpunkt sehr tief liegt, ist es außerdem kipp-sicher. Die eingebaute Lenkung und die Hupe sind natürlich voll funktionsfähig.

Das typisch kleine rote Auto ist zwar in seinem Grundmodell unverändert, hat sich aber in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt. Inzwischen gibt es vom Bobby Car verschiedene Varianten, wie den Abschleppwagen oder das Polizeiauto. Kleine zusätzliche Spielzeuge wurden einigen Autos hinzugefügt. Am beliebtesten ist hierbei das Telefon. Auch die Sondereditionen des Bobby Car sind unterscheiden sich technisch gesehen nicht vom Original, da sie sich nur in ihrer Form, nicht aber in ihrer Funktionalität vom traditionellen Bobby Car unterscheiden.

Inzwischen gibt es auch einige Zusatzteile für das Bobby Car. Die Schubstange kann mit nur wenigen Handgriffen sicher an das Auto angebracht werden. Drückt man kurz auf die 102 Zentimeter lange Stange, kann man die Richtung beeinflussen. Sie eignet sich auch hervorragend, um das Auto zu schieben. Da es das Bobby Car inzwischen von vielen verschiedenen Herstellern , Varianten, Farben und Formen gibt sollte man beim Kauf immer auch auf das TÜV Siegel achten.

Stofftiere

Kuschlige Begleiter für die Kleinen - erstellt: 22.08.2010

Stofftiere, auch Kuschel- oder Plüschtiere genannt, sind wichtige Begleiter vom jungen Nachwuchs.

Der Phantasie beim Spiel sind hier keine Grenzen gesetzt. Inzwischen gibt es die weichen Gesellen in jeder beliebigen Form, Art und Farbe. Es kann sich um kuschelige Tiere handeln, die den realen Artgenossen bis aufs kleinste Detail ähneln, aber auch bunte Phantasie-Tiere sind sehr beliebt. Je nach Hersteller sind viele Stofftiere heutzutage unkompliziert in der Waschmaschine bei niedriger Temperatur waschbar, teilweise sogar sind sie sogar für den Trockner geeignet.

Sie können unterschiedliche Funktionen aufweisen: ob als Badewannentier nutzbar, oder fähig, Geräusche zu verursachen. Für unsere Kleinsten sind die treuen Begleiter unersetzbar. Sie spielen gern mit ihren kuscheligen Schützlingen. Sie können auch Patienten in einer Arztpraxis sein und je nach Laune des Kindes mit Verbänden umwickelt, getröstet oder mit Medizin versorgt werden. Oft werden sie auch vom Kind in Familienmitgliedern eingeteilt, so dass eine Rollenverteilung wie "Mutter, Vater, Kind" stattfinden kann. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Selbstverständlich werden die Plüschtiere auch vielfach mitgenommen, sobald das Kind das Haus verlässt. Sie können ohne Probleme überall hin transportiert werden. Am Liebsten direkt im Arm des Kindes. So darf auch abends im Bettchen das Lieblingskuscheltier nicht fehlen. Sie sind die perfekten Tröster, schmiegen sich an und haben eine sehr beruhigende Wirkung auf ihre kleinen Besitzer.

Aus mehreren Tieren werden oft eines oder wenige ausgesucht, die zum Lieblingsplüschtier ernannt werden. Bei dieser Auswahl kommt es nicht so sehr auf das objektive Aussehen des Stofftieres an, als auf das Gefühl des Kindes, seinen "Liebling" gefunden zu haben. Und dieser wird ihm garantiert nicht mehr von der Seite weichen.

Bauklötze

Für die kleinen Bauherren - erstellt: 16.08.2010

Bereits Friedrich Fröbel, der Erfinder des Kindergartens wusste den besonderen Wert von Bauklötzen für die kindliche Motorik zu schätzen. So ist er auch der Erfinder des nach ihm benannten Fröbelkasten, eine Auswahl an verschieden geformten Bauklötzen.

Hierbei zeichnet sich er sich vor allem dadurch aus, dass die befindlichen Bauklötze nur auf eine bestimmte Art und Weise im Kasten untergebracht werden können, damit sich dieser verschließen lässt. So können Kinder auf spielerische Art und Weise lernen mit ihrer Motorik umzugehen und Farben und Formen zu unterscheiden.

Bauklötze und ihre Wirkung auf das Kind

Erst ab dem 5. Lebensjahr nimmt das Spielen mit den Bauklötzen andere Züge auf. Während Kleinkinder mit ihnen vorwiegend hantieren und erste Erfahrungen sammeln, so beginnen die Älteren schon, mit Hilfe der Klötze bestimmte Phantasien zu realisieren. So entstehen aus nur wenigen Einzelteilen und Handgriffe ein ganzer Bauernhof, ein Feuerwehrturm oder ein Zirkus. Diese Bauwerke beleben ältere Kinder nun mit passenden Figuren und Handlungen. Von Vorteil ist hierbei insbesondere die Möglichkeit, dass ein Bauklotz zwar eine vorgefertigte Form aufweist, die Fantasie des Kindes jedoch nicht behindert. Durch die einfache und zugleich besondere Gestaltung des Spielmaterials wird so die Fantasie des Kindes angeregt.

Die Qual der Wahl: Bauklötze

Sowohl auf dem realen Markt als auch im Medium Internet besteht für Eltern die Möglichkeit, die geeigneten Bauklötze zu erwerben. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass die Bauklötze gut verarbeitet sind. Sie sollten insbesondere gut geschliffen und an den Ecken leicht abgerundet sein. Auch sollte beachtet werden, dass die Lackierung und die Farben der Klötze nicht giftig sind.

Baby-Spielzeug

Was sollte man beachten? - erstellt: 26.07.2010

Im ersten Lebensjahr befindet sich ein Baby auf einer abenteuerlichen Reise und versucht die unterschiedlichsten Dinge auszuprobieren und mit seinen Sinnen wahrzunehmen. Um dabei die Sinneswahrnehmung und auch die Motorik des Babys gezielt zu fördern, sollten Eltern die Anschaffung von Babyspielzeug in Erwägung ziehen.

Doch welche Kriterien und Aspekte sollten bei der Wahl von Babyspielzeug in Betracht ziehen? In erster Linie gilt die Devise: Je kleiner das Baby, desto größer sollte das entsprechende Spielzeug sein. Geeignet sind hierbei unter anderem Schnullerketten, Beiß- und Greifringe, die nicht nur groß genug sind und somit eine Schluckgefahr ausschließen, sondern auch leicht zu fassen sind. Ein wichtiges Kriterium für hochwertiges Babyspielzeug ist auch die Robustheit. Schließlich könnten Teile, die abbrechen, eine Lebensgefahr für das Baby darstellen. Des Weiteren sollten Eltern darauf achten, dass das Spielzeug keine giftigen Inhalts- und Schafstoffe enthält. Diesbezüglich sollte darauf geachtet werden, dass unabhängige Prüfsiegel, wie beispielsweise Ökotest oder Stiftung Warentest, auf dem Spielzeug vorhanden sind.

Bei der Auswahl sind vor allem die Altersangaben der Hersteller hilfreich. Doch auch hier sollte nicht außer Betracht gelassen werden, dass die Angaben zwar einen ersten Hinweis geben, jedoch nicht immer verlässlich sind. Falls sich die Eltern unsicher sein sollten, können sie sich auch von einem Mitarbeiter im jeweiligen Geschäft beraten lassen. Bei der Auswahl gilt außerdem zu beachten, dass zu viele Spielsachen eine Reizüberflutung auslösen und das Baby gar nicht mehr weiß, womit es spielen sollte. Daher sollte die Auswahl an wenige Spielsachen beschränkt werden. Sinnvoll ist es beispielsweise, da Babyspielzeug immer wieder auszumisten.